Die Bevölkerungsdichte in Italien weist erstaunliche Extreme auf. Neapel überschreitet 8.000 Einwohner pro Quadratkilometer, während Dutzende von Berggemeinden nicht einmal 1 Einwohner pro km² erreichen. Diese Kluft erzählt die Geschichte zweier verschiedener Italiens: das der großen Metropolregionen und das der Dörfer am Rande des Verschwindens.
Die am dichtesten besiedelten Gemeinden
Die Gemeinden mit der höchsten Dichte konzentrieren sich in den Metropolregionen von Neapel, Mailand und Turin. Das neapolitanische Hinterland dominiert die Rangliste mit Dichten, die mit den am stärksten bevölkerten Städten Europas vergleichbar sind.
Die 15 am dichtesten besiedelten Gemeinden
Einwohner pro km² — Top 15 Gemeinden
Karte der Bevölkerungsdichte
Jede Gemeinde nach Bevölkerungsdichte eingefärbt — dunklere Bereiche sind dichter besiedelt
3D-Karte: Dichte nach Gemeinde
Säulen proportional zur Bevölkerung — ziehen zum Drehen
Die am dünnsten besiedelten Gemeinden
Am anderen Ende der Rangliste stehen Berggemeinden in den Alpen und im Apennin — Dörfer, die sich über riesige Gebiete erstrecken, aber nur wenige Einwohner haben. In diesen Gebieten dominiert die Natur, aber grundlegende Dienstleistungen sind praktisch nicht vorhanden.
Geringe Dichte bedeutet nicht immer Verödung: Alpengemeinden wie Livigno oder Cortina haben aufgrund ihrer enormen Ausdehnung niedrige Dichten, verfügen aber über eine blühende Tourismuswirtschaft.
Das geografische Muster
Die Po-Ebene und die Küstengebiete weisen die höchsten Dichten auf, während der Apennin-Kamm und das Landesinnere des Südens sehr niedrige Werte zeigen. Diese Verteilung spiegelt Jahrhunderte der Urbanisierung und die internen Wanderungsbewegungen der letzten 70 Jahre wider.
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